Gleichstellung: Engere Zusammenarbeit zwischen Land und Stadt Bozen

18.05.2026, 15:20

Strukturierter Austausch zwischen der Ratskommission für Chancengleichheit und dem Landesbeirat vereinbart

V.l.n.r.: Patrizia Brillo, Johanna Ramoser, Claudio Corrarati, Ulrike Oberhammer und Nadia Mazzardis  (Foto: Stadt Bozen/mp - Creative Commons Attribution 4.0 International)
V.l.n.r.: Patrizia Brillo, Johanna Ramoser, Claudio Corrarati, Ulrike Oberhammer und Nadia Mazzardis (Foto: Stadt Bozen/mp - Creative Commons Attribution 4.0 International)

Kürzlich fand im Bozner Rathaus im Beisein von Bürgermeister Claudio Corrarati ein Arbeitstreffen der städtischen Ratskommission für Chancengleichheit und des Landesbeirats für Chancengleichheit statt. Für den Landesbeirat waren die Vorsitzende Ulrike Oberhammer und ihre Stellvertreterin Nadia Mazzardis anwesend, für die städtische Ratskommission die Vorsitzende Johanna Ramoser und ihre Stellvertreterin Patrizia Brillo.

Mit diesem Treffen wurde ein weiterer Schritt hin zu einer noch intensiveren Zusammenarbeit und einem strukturierten Austausch gemacht. Die Anwesenden bekräftigten ihre Absicht, sich untereinander enger abzustimmen, die jeweiligen Kompetenzen gezielter nutzen und weiterhin gemeinsam vorzugehen.

Die Stadt Bozen bereitet derzeit den Beitritt zur Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern vor. Demnächst wird im Stadtrat darüber beraten. Der Beitritt zur Charta ist strategisch wichtig, denn er bildet die Grundlage für die Ausarbeitung eines städtischen Gleichstellungsplans, der den Gleichstellungsaktionsplan des Landes ergänzen soll. Dieser Plan soll dabei helfen, die Gleichstellungsmaßnahmen der Stadt besser aufeinander abzustimmen, damit sie möglichst wirkungsvoll sein können und eine klare Linie erkennbar ist.

Die Gleichstellungsvertreterinnen betonten, dass künftig stärker darauf geachtet werden solle, dass Maßnahmen sich nicht überschneiden und oder nur bruchstückhaft umgesetzt werden. Stattdessen setze man auf eine strukturierte und kontinuierliche Zusammenarbeit, die eine wertschätzende Nutzung der Erfahrungswerte mit der Nutzung neuer Synergien verbindet.

Bürgermeister Corrarati sprach von einer konstruktiven Arbeitsatmosphäre und betonte, wie wichtig eine gemeinsame Vision von Gleichstellungspolitik für die weitere Arbeit in den Entscheidungsgremien sei. Abschließend vereinbarten die Anwesenden, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, im Dialog zu bleiben und sich regelmäßig über die Fortschritte bei den gemeinsamen Aktivitäten und Projekten auf dem Laufenden zu halten.


Stadt Bozen - Web-Redaktion und öffentliche Kommunikation/ap