Jahrestreffen des RE.A.DY-Netzwerks in Turin

27.10.2026, 07:43

Delegation aus dem Trentino-Südtirol nimmt am jährlichen Treffen des nationalen RE.A.DY-Netzwerks in Turin teil.

Von links nach rechts vorne: Silvia Valduga (Stadträtin von Rovereto), Sabina De Lorenzo (Amt für Landessprachen und Bürgerrechte Bozen), Giulia Casonato (Stadträtin von Trient) Von links nach rechts hinten: Verena Buratti (Amt für Landessprachen und Bürgerrechte Bozen), Andrea Pagnini (Gemeinde Trient), Paola Fontana (Gemeinde Rovereto), Brigitte Hofer (Gleichstellungsrätin von Bozen), Jacopo Rosatelli (Koordinator Rete RE.A.DY und Stadtrat von Turin), Verena Stenico (Gemeinderätin von Brixen), Fabian Fistill (Gemeinderat von Bruneck), Elisa Hellrigl (Mitarbeiterin der Gleichstellungsrätin von Bozen)
Von links nach rechts vorne: Silvia Valduga (Stadträtin von Rovereto), Sabina De Lorenzo (Amt für Landessprachen und Bürgerrechte Bozen), Giulia Casonato (Stadträtin von Trient) Von links nach rechts hinten: Verena Buratti (Amt für Landessprachen und Bürgerrechte Bozen), Andrea Pagnini (Gemeinde Trient), Paola Fontana (Gemeinde Rovereto), Brigitte Hofer (Gleichstellungsrätin von Bozen), Jacopo Rosatelli (Koordinator Rete RE.A.DY und Stadtrat von Turin), Verena Stenico (Gemeinderätin von Brixen), Fabian Fistill (Gemeinderat von Bruneck), Elisa Hellrigl (Mitarbeiterin der Gleichstellungsrätin von Bozen)

Am 22. und 23. Oktober hat das Amt für Landessprachen und Bürgerrechte zusammen mit einer Delegation aus Südtirol und dem Trentino am jährlichen Treffen des nationalen RE.A.DY-Netzwerks in Turin teilgenommen. Es wurde das 20-jährige Bestehen des Netzwerkes gefeiert.

„Zwanzig Jahre RE.A.DY erzählen vor allem eine Geschichte des konkreten Engagements. Eine Geschichte, geschrieben von Verwaltungen, die sich dafür entschieden haben, sich nicht darauf zu beschränken, Grundsätze zu bekräftigen, sondern zu versuchen, diese in Politik, Dienstleistungen, Verwaltungsakte und Initiativen umzusetzen, die das Leben der Menschen konkret beeinflussen können….In diesen zwanzig Jahren war RE.A.DY auch ständig wachsam in Momenten, in denen die Rechte von LGBT+-Personen im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte standen, und – vielleicht noch bedeutender – immer dann, wenn sie Gefahr liefen, an den Rand gedrängt zu werden. Denn der Schutz der Rechte darf nicht vom Auf und Ab der Politik, von den verschiedenen Phasen oder von der jeweils mehr oder weniger großen Aufmerksamkeit der momentanen Situation abhängen. Er braucht Kontinuität, Kompetenz und institutionelle Verantwortung.“ so Jacopo Rosatelli, Koordinator des Netzwerkes sowie Stadtrat für Soziales und Chancengleichheit der Stadt Turin

Beim Treffen wurde u.a. zu folgenden Themen referiert: „Inklusivere Algorithmen: Künstliche Intelligenz und die Einbeziehung von LGBTQIA+-Personen“, der Kampagne „Play in colour: Projekt gegen Konversionsbehandlung“ sowie über die Vorbereitungen zur Europride, die am 26.06.2027 in Turin stattfinden wird.

Zudem gab es die Möglichkeit sich zu den unterschiedlichen Initiativen, Sensibilisierungsmaßnahmen und Projekten der verschiedenen RE.A.DY-Netzwerkpartnerinnen und -partner auszutauschen.

Das nächste nationale Treffen des Netzwerkes wird im Herbst 2027 in Genua stattfinden.

VB