Der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen unterstützt die Demonstration zur Verteidigung des freien und aktuellen Einverständnisses.
Jede gesetzliche Maßnahme im Bereich der sexuellen Gewalt muss Schutz der Opfer stärken!
Der Landesbeirat für Chancengleichheit bekundet seine Unterstützung für die von der Zivilgesellschaft organisierte Demonstration hinsichtlich der nationalen Debatte über den Gesetzentwurf zu Vergewaltigungen (s.g. DDL stupri), der derzeit Inhalt einer öffentlichen und politischen Diskussion ist.
Der Beirat hält es unter Wahrung seiner institutionellen und beratenden Rolle für seine Pflicht, darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist, dass jede gesetzliche Maßnahme im Bereich der sexuellen Gewalt den Schutz der Opfer, die zentrale Bedeutung der Zustimmung und die Klarheit der rechtlichen Bestimmungen zum Schutz stärkt und nicht schwächt.
Die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen hat absolute Priorität und erfordert klare, wirksame und mit den Verfassungsgrundsätzen und den internationalen Verpflichtungen Italiens, beginnend mit der Konvention von Istanbul, im Einklang stehende Vorschriften.
Jede Initiative, die eine bewusste und informierte öffentliche Debatte über so heikle Themen fördert, trägt dazu bei, die Kultur des Respekts, der Verantwortung und der Gleichstellung der Geschlechter zu stärken.
Der Landesbeirat bekräftigt sein Engagement, die Entwicklung der Gesetzgebungsdebatte zu verfolgen und im Rahmen seiner Zuständigkeiten Sensibilisierungs- und Präventionsmaßnahmen gegen jede Form von geschlechtsspezifischer Gewalt und Diskriminierung zu fördern.
Die Präsidentin Ulrike Oberhammer
Die Vizepräsidentin Nadia Mazzardis
UO-NM