Land setzt Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung

20.05.2026, 13:00

Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung: Für diese Werte setzt sich das Land Südtirol das ganze Jahr über ein - ganz besonders jedoch im Monat Juni, dem sogenannten Pride Month, der auch heuer wieder mit zahlreichen Aktionen begangen wird.

Das Land Südtirol beteiligt sich, wie auch schon in den Vorjahren, an Aktionen gegen Homo-, Bi- und Transphobie und am Pride Month.

Vorgestellt wurde die Initiative am 20. Mai im Pressesaal des Palais Widmann von Landeshauptmann Arno Kompatscher, der für die Chancengleichheit zuständig ist und der Amtsdirektorin Karin Ranzi. Daran beteiligt waren weiters die Stadträtin von Bozen Johanna Ramoser, der Präsidenten von Centaurus Mattia Di Pierro und die Gleichstellungsrätin Brigitte Hofer.

"Auch wir in Südtirol sind eine Minderheit und kennen das Gefühl, anders zu sein. Gerade deshalb setzen wir uns für Vielfalt und Diversität ein. Es geht nicht darum, jemandem etwas aufzudrängen, sondern um eine offene, gerechte und tolerante Gesellschaft für alle Bürgerinnen und Bürger. Solidarität statt Diskriminierung – sowohl sprachlich als auch im Hinblick auf die sexuelle Orientierung und Geschlechteridentität. Die Regenbogenflagge darf dabei nicht parteipolitisch instrumentalisiert werden, sondern steht für gemeinsame gesellschaftliche Werte", sagte Kompatscher. 

Auf den Tag gegen Homo-, Bi-, Lesbo- und Transphobie, der bereits am 17. Mai mit einer Plakataktion begangen wurde, folgt nun der Pride Month. Es handelt sich um eine Initiative zur Anerkennung der Rechte von Menschen aller sexuellen Orientierungen und Geschlechteridentitäten sowie gegen alle Formen der Diskriminierung im Zusammenhang mit diesen. 

Wie viele weitere Südtiroler Mitglieder des Netzwerks RE.A.DY setzt auch das Land Südtirol ein sichtbares Zeichen der Offenheit, Gleichberechtigung, Inklusion und Toleranz. Auch heuer werden in den Eingangsbereichen der Landhäuser Banner mit den Regenbogenfarben stehen, um auf den Pride Month und seine Werte aufmerksam zu machen. Zudem wird im Pressesaal des Palais Widmann die Regenbogenfahne aufgestellt, es werden Plakate verteilt und die Regenbogenfahne wird in das Corporate Design des Landes aufgenommen.

"Der Pride Month ist Anlass, die erreichten Fortschritte zu feiern, aber auch weiterhin für die Belange der LGBTQIA+ Community einzutreten. Er ist eine Einladung an alle Menschen, sich mit der LGBTQIA+ Community zu solidarisieren und für eine Welt einzutreten, in der Vielfalt und Toleranz gelebt werden", erklärte Karin Ranzi, die Direktorin des Amtes für Landessprachen und Bürgeranliegen.

Landeshauptmann Kompatscher hat im Rahmen der Pressekonferenz Organisationen und Unternehmen dazu aufgerufen, sich ebenfalls mit Aktionen am Pride Month zu beteiligen oder mit der Regenbogenfahne Farbe zu bekennen für eine Welt der Vielfalt und des Verständnisses füreinander.

VB